Private Krankenversicherung - PKV - Vergleich
Ist es nicht paradox? Man zahlt sein ganzes Berufsleben über in die Krankenversicherung ein, müht sich, gesund zu leben, und gibt für gesunde Lebensmittel, das Fitnessstudio und vielleicht sogar Präventionskurse viel Geld aus, doch wenn man tatsächlich einmal krank ist, und sei es nur eine Grippe, dann wird der Arztbesuch zum Spießrutenlauf: Zuerst müssen sie schon bevor sie überhaupt einen Mediziner zu Gesicht bekommen haben, die 10€ Praxisgebühr bezahlen – nur um sich anschließend in einen überfüllten Warteraum voller Bazillen-Mutterschiffe setzen zu müssen, in denen sie im schlimmsten Fall bis zu zwei Stunden zubringen. Nur um dann in 5 Minuten vom Arzt begrüßt und untersucht zu werden, und ehe dieser sich richtig erkundigen konnte, wie sie sich fühlen, stehen sie auch schon wieder vor der Praxis.Aber damit noch nicht genug: Denn in der Apotheke müssen sie inzwischen auch immer mehr Medikamente selbst bezahlen, und sogar eine ganze Reihe von Therapiemethoden werden nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Wer diesem gesundheitspolitischen Wahnsinn entkommen will, hat eigentlich nur eine Chance: Der Eintritt in die private Krankenversicherung. Doch Achtung: Hier berechnet sich der Beitragssatz nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem individuellen Risiko, die Kasse zu belasten. Außerdem sind Familienangehörige nicht automatisch mitversichert, sondern müssen ebenfalls einen Beitragssatz bezahlen, so dass eine solche Versicherung gerade für Familien nicht gerade günstig ist – durch eine Selbstbeteilugung zum Beispiel kann man den Beitragssatz jedoch senken, außerdem wird oft ein Bonus ausgezahlt, wenn man die Versicherung nicht in Anspruch nehmen musste.